Schlaganfall
SIE HABEN ODER KENNEN JEMANDEN MIT EINEM SCHLAGANFALL?
Wir fassen auf dieser Seite alle wichtigsten Infos zusammen.
3300 Worte | 28 Minuten Lesezeit
Zuletzt Aktualisiert: Januar 2025
Lieber Kunde, Patient &/oder (Fach-)Arzt,
mit dieser Seite möchten wir Ihnen einen Einblick in das Themengebiet Schlaganfall ermöglichen, bekannte Problematiken ansprechen und unser entsprechendes Vorgehen schildern, sowie unsere Behandlungsmethoden erläutern. Hierfür beziehen wir uns ausschließlich auf wissenschaftliche Studien und unsere jahrelange Erfahrung in der Praxis. Mit diesen Diagnoseseiten möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich bereits im Vorhinein besser über die Thematik zu informieren und offene Fragen oder mögliche Unsicherheiten klären zu können, um zu verstehen, was hinter den einzelnen kardiologischen Erkrankungen steckt.
Im Folgenden werden wir ihnen erklären, was ein Schlaganfall ist, was dabei passiert, wie er entsteht und was sie dagegen tun können, präventiv sowie nach dem Auftreten eines Schlaganfalls. Dabei werden wir auch die Arteriosklerose erklären, eine der Hauptursachen für Herzinfarkte , Schlaganfälle und weiteren Folgeerkrankungen.
Skoliose
SIE HABEN ODER KENNEN JEMANDEN MIT SKOLIOSE?
Wir fassen auf dieser Seite alle wichtigsten Infos zusammen.
3300 Worte | 28 Minuten Lesezeit
Zuletzt Aktualisiert: Januar 2025
Lieber Kunde, Patient und/oder (Fach)Arzt,
Mit dieser Seite möchten wir ihnen einen Einblick in das Thema Skoliose gewähren, auf dessen Problematik verweisen, unser entsprechendes Vorgehen schildern und unsere Behandlungsmethode erläutern. Hierfür beziehen wir uns ausschließlich auf wissenschaftliche Studien und unsere jahrelange Erfahrung in der Praxis. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich bereits im Vorhinein besser über die Thematik zu informieren um offene Fragen oder mögliche Unsicherheiten klären zu können, um so zu verstehen, was eigentlich hinter dieser Diagnose steckt.
Skoliose ist eine dreidimensionale Verformung der Wirbelsäule(6,7), die oft in Form einer “S” und/oder “C” Krümmung und/oder Rotationen der einzelnen Wirbel, auftritt. Die Diagnose einer Skoliose wird gestellt, wenn die Krümmung der Wirbelsäule mehr als 10° beträgt. Diese Verkrümmung kann in verschiedenen Teilen, innerhalb der gesamten Wirbelsäule, auftreten. Skoliose ist eine Erkrankung, die insbesondere bei Jugendlichen auftritt, und wird oft, trotz fehlender Wissenschaftlicher Zusammenhänge, als mögliche Ursache für Rückenschmerzen betrachtet.1 Durchgeführte Studien zeigten, dass etwa ¼ der Bevölkerung ohne (körperliche) Beschwerden die Kriterien für eine Skoliose erfüllt.17
Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie mit einer Skoliose umgehen sollten. Ist deshalb mein Alltag bis an mein Lebensende eingeschränkt und kann ich damit überhaupt wieder Sport treiben ? Die Antworten dazu und mehr erfahren sie hier.
Pain Science
SIE HABEN ODER KENNEN JEMANDEN MIT SCHMERZEN?
Wir fassen auf dieser Seite alle wichtigsten Infos zusammen.
3300 Worte | 28 Minuten Lesezeit
Lieber Kunde, Patient &/oder (Fach-)Arzt,
mit dieser Seite möchten wir Ihnen einen Einblick in das Themengebiet Schmerzen ermöglichen und bekannte Problematiken ansprechen, die uns oftmals in der Physiotherapie begegnen. Hierfür beziehen wir uns auf wissenschaftliche Studien und unsere Erfahrung in der Praxis. Mit dieser Diagnoseseite möchten wir ihnen die Möglichkeit geben, sich bereits im Vorhinein mit der Thematik auseinanderzusetzen und offene Fragen oder mögliche Unsicherheiten klären zu können.
Im Folgenden werden wir Ihnen erklären, wie Schmerzen entstehen und wie sie selbst den gesamten Behandlungsprozesses (aktiv) unterstützen können.
Ohne Physio- und Ergotherapie wäre ich heute nicht in der Lage mich schmerzfrei zu bewegen! – Erfolgsstory Sabine Bolte
„Nach einem Sturz habe ich mir das linke Handgelenk 4x gebrochen und ein Fragment am linken Daumen abgesplittert. Nach einer OP 21.07.22 habe ich ein Implantat erhalten. ’’
Der Anfang
Frau Bolte ist seit August 2022 bei uns in der Physiotherapie und seit Oktober 2022 in der Ergotherapie aufgrund einer distalen Radiusfraktur in Behandlung. Die Haut war nach der Operation stark angeschwollen und sie hatte u.a. Schwierigkeiten in der Handfunktion, besonders beim Faustschluss und Greifen verschiedener Gegenstände im Alltag. Wir haben in der Ergotherapie mit unterschiedlichen Therapiematerialien gearbeitet, um eine Verbesserung der Handkraft und Sensibilität zu erzielen. Dabei haben wir das Niveau stetig erhöht, sodass es ihr zum Ende der Therapie möglich war, schmerzfrei und mit angemessener Handkraft ihren Alltag wieder selbstständig meistern zu können.
Da die Bewegung im Handgelenk trotzdem noch stark eingeschränkt war, haben wir in der ersten Phase der Physiotherapie verschiedene Mobilisationstechniken und Lymphdrainage angewendet, um den Bewegungsradius der Hand zu erweitern und die Schwellungen zu lindern. Dort, wo die Platte saß, war noch ein steifes Gefühl und mit dem Faustschluss hatte Frau Bolte auch noch Schwierigkeiten.
Wir haben nach etwas Zeit gemerkt, dass wir nur mit passiver Mobilisation nicht weitergekommen sind. Darum haben wir Schritt für Schritt angefangen, kleine Gewichte in die Therapie zu integrieren. Durch die dadurch entstandene Belastung konnten wir den Knochenaufbau und die Blutversorgung im Frakturbereich unterstützen (für mehr Info dazu, klicke hier). Dies hat dazu geführt, dass die Blutgefäße und auch das Lymphsystem besser funktionieren konnten. Während der Therapie haben wir stets alle Übungen überprüft, in Richtung der Bewegungseinschränkungen angepasst und wieder neu umgesetzt. Das Ganze wurde von Hausaufgaben begleitet, damit wir die Therapie noch mehr optimieren können. Das heißt, Frau Bolte wurde angeleitet, selbstständig Übungen und Bewegungen im Handgelenk zu Hause auszuführen.
Das nächste Problem
Diese waren aber leider nicht die einzigen Schwierigkeiten, mit denen wir es zu tun bekommen haben. Ab Anfang November hattet sie unerwartet starke Probleme in der linken Schulter. Die Schulter war kaum beweglich (es war nicht möglich den Arm über 90° zu heben), hinzu kamen Schmerzen im Bizepssehnen Bereich und neben dem Schulterblatt.
„Dann kam dazu, dass ich den linken Arm aus der Schulter heraus nur mit großen Schmerzen bewegen konnte. Auch dabei hat mir die Physiotherapie geholfen.“
Nach einer persönlichen Beurteilung der Bewegung des Armes haben wir einen nun einen neuen Trainingsplan für Sabine zusammengestellt. Als gemeinsames Endziel hatten wir uns gesetzt, wieder eine schmerzfreie und volle Beweglichkeit der Schulter zu erreichen und sie somit ihrem Alltag (z.B. im Garten zu arbeiten) wieder ohne Probleme gestalten kann.
Für eine bessere Beweglichkeit ist es die optimale Lösung Bewegungsübungen mit einer Belastung direkt zu kombinieren. Wie auch bei der vorherigen Handproblematik, haben wir jedes Mal untersucht, welche Bewegungen noch schwierig sind, und haben dies in unserem Programm hinzugefügt und umgesetzt. Mit der Zeit konnten wir zusammen mit Sabine mit aktiven Übungen beginnen, die sie auch selbstständig weiterführen konnte.
Das Ergebnis
„Durch die Kompetenz und Empathie der Physio- und Ergotherapeuten konnte ich meinen Alltag 4 Monate später wieder einigermaßen selbständig bewältigen. Ohne das Fachwissen von Ergo- und Physiotherapie wäre ich heute nach 7 Monaten nicht in der Lage meinen Arm und die Hand wieder ohne Schmerzen zu bewegen. Hand und Arm sind wieder voll funktionsfähig. Ein dickes Dankeschön!“
Wie ich nach meinem schweren Schlaganfall meinen Alltag wieder meistere – Erfolgsstory Werner Könemann
Während er mit seinem Auto fuhr, erlitt Werner im Oktober 2021 einen Schlaganfall. Er wurde sofort zur notärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Auf den MRT-Bildern konnten im Krankenhaus die behandelnden Ärzte erkennen, dass der Hirninfarkt ein großes Hirnareal betroffen hat.
“Über 7 cm war die Narbe am MRT-Bild groß. Die Ärzte hatten mir keine gute Prognose gegeben. Nach so einem schwerwiegenden Schlaganfall würde ich wahrscheinlich nicht mehr ans Laufen kommen. Höchstens mit dem Rollator oder im Rollstuhl könnte ich mich zukünftig noch fortbewegen.“
Zu diesem Zeitpunkt konnte er seine linke Körperhälfte nicht mehr gebrauchen. Arm und Bein waren gelähmt und hingen nur noch herunter. Nach ca. 3 Wochen Krankenhausaufenthalt und anschließend 6 Wochen Reha war er schon etwas selbstständiger. So konnte er nach Entlassung aus der Reha sein betroffenes Bein im Sitzen 1 cm anheben und mithilfe eines Gehwagens 50 Meter über den Flur gehen. Dieser Fortschritt war allerdings nicht nur der täglichen Therapie zu verdanken, sondern auch seinem eigenen Engagement, da er ständig versuchte die betroffene Seite selbst zu bewegen.
Doch Werner war mit dem Ergebnis, mit dem er nach der Reha wieder nach Hause geschickt wurde, noch nicht zufrieden. Deshalb entschied er sich dazu mit MYOKRAFT Kontakt aufzunehmen.
Der Anfang
Zu Beginn der Behandlung war es ihm noch nicht möglich zu uns in die Praxis zu kommen. Deswegen sind zwei unserer Physiotherapeuten und zwei Ergotherapeutinnen mehrmals die Woche zum Hausbesuch gekommen, um mit ihm ein Gang- und Alltagstraining zu absolvieren, damit er seine täglichen Anforderungen wieder selbstständig meistern konnte und um innerhalb der häuslichen Umgebung eigenständig mobil zu sein.
Nach gut einem halben Jahr war Werner in der Lage selber mithilfe seines Rollators zu uns in die Praxis zu kommen, um intensiver an seinen Defiziten arbeiten zu können. Auch in der Praxis wurde während der Ergotherapie- und Physiotherapieeinheiten akribisch an seinem Fortschritt weitergearbeitet.
Um ein bestmögliches Therapieziel zu erreichen, nahm Werner unser “Erweiterte Therapie Konzept” in Anspruch und hat sich dann zum selbstständigen Training bei MYOKRAFT angemeldet. Wir stellten ein auf ihn angepasstes Trainingsprogramm zusammen, um tägliche Alltagsbewegungen wie das Hinsetzen, Aufstehen, Bücken, Treppensteigen und Ausfallschritte zu trainieren, um seine betroffene Seite noch weiter zu fördern.
Auch ein Vikomotorisches Training (bei diesem Training werden Reize über die Augen erfasst (visuell), kognitiv verarbeitet und anschließend motorisch darauf reagiert) an unserem SkillCourt, zur Verbesserung seiner Reaktions- und Handlungsschnelligkeit, um in Zukunft wieder Autofahren zu können, ist ein fester Bestandteil seines wöchentlichen Programms.
“Ich habe die Hoffnung nie aufgegeben, aber die ersten 3-4 Wochen waren sehr kräftezehrend für mich, da man in diesem Zeitraum noch nicht viele Erfolge verzeichnete. Doch danach ging es rapide bergauf und ich konnte nahezu von Woche zu Woche bemerken, wie ich Fortschritte machte und meine schwache Seite immer kräftiger wurde.”
Das Ergebnis
Nicht nur gefühlsmäßig wurde er kräftiger, auch an den Geräten konnten wir einen starken Kraftzuwachs messbar verzeichnen. Circa ein Jahr nach seinem Schlaganfall gelang es Werner durch sein regelmäßiges Training und den Behandlungen, mit teilweise 4 Einheiten pro Woche, sowie regelmäßiger Ergotherapie, wieder 300 Meter am Stück mithilfe seines Gehstocks zu laufen.
Besonders schön zu sehen war, dass er nach intensiver Behandlung seiner Hände, seinem Hobby „Angeln“ wieder selbstständig nachgehen kann. Inzwischen ist es sogar wieder möglich, kurze Strecken selbst mit dem Auto zu fahren.
“Mir fällt auf, dass mein betroffenes Bein wieder mehr Gewicht im Gangzyklus übernimmt und ich größere Schritte machen kann, ohne dabei zu hinken.”
Auch anfängliche Schmerzen in der nicht betroffenen Seite, welche ihn zu Beginn sehr eingeschränkt haben, sind nun zur Gänze verschwunden, da beide Beine wieder gleich belastet werden können.
“Ohne das Training wäre ich wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Ich merke auch wenn ich einige Tage meinen Trainingsplan aussetzte, dass ich viel unbeweglicher werde und die Schmerzen wieder zurückkommen.”
Doch mit dem Training aufzuhören, daran denkt Werner noch lange nicht. Er will weiterhin Fortschritte machen und in Zukunft wieder ohne Gehstock laufen können.
Als Team MYOKRAFT bewundern wir Werner für sein unendliches Engagement und wollen ihn auch in Zukunft noch weiter unterstützen, um seine Ziele zu verwirklichen.